Dienstag, 3. August 2010

Beady Eye Liam Gallagher erklärt wieder die Welt

Ob es daran liegt, dass die beiden Brüder abwechselnd die Medien aufmischen? Man kann sich jedenfalls des Eindrucks nicht erwehren, dass die Gallagher-Berichte zur Lage der Nation mittlerweile fast täglich mit neuen Ansichten aufwarten.

Jetzt ist es wieder an Liam Gallagher, der wartenden Weltöffentlichkeit seine Meinung zu offenbaren. Am Rande der Eröffnung eines neuen "Pretty Green"-Modeladens teilte er laut NME.com mit, dass eine Oasis-Wiedervereinigung nur unter dem Vorzeichen zustande kommen könnte, dass die Bandmitglieder "verdammt pleite" seien. Er räumte aber sogleich ein, dass er sich als "alles andere als pleite" sehe und auch "auf verdammt lange Sicht hin" nicht bankrottginge.
Wenig Zurückhaltung übte Noels Bruder auch hinsichtlich seiner neuen Band Beady Eye. Mit dem Erstlingswerk (Release geplant für nächstes Jahr) erscheine das beste Album der nächsten 50 Jahre: Zunächst habe es zwar noch sehr rollingstonesmäßig geklungen, "lahm und langweilig". Nach ein paar musikalischen Veränderungen sei es jedoch "gut" gewesen.

Ob "gut" ausreicht, das Album zu einer Legende werden zu lassen, muss man sehen. Vor kurzem hatte Richard Ashcroft schon bemerkt, dass es typisch für einen Musiker sei, auch ein Stück weit wie ein Box-Promoter zu klingen. Demnach ist es also durchaus zu verstehen, dass Mr. Gallagher derzeit wie eine Don King-Kopie daherkommt.
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