Mittwoch, 8. September 2010

Sebastian Zbik kritisiert Felix Sturm: "Der Kampf war langweilig"

Nach 14-monatiger Kampfpause ist Felix Sturm am Samstag in den Boxring zurückgekehrt und besiegte den Dominikaner Giovanni Lorenzo über zwölf Runden einstimmig nach Punkten. Sturm bleibt damit WBA-Weltmeister. Boxkollege Sebastian Zbik kritisierte jedoch die Gegnerwahl seines Ex-Stallkollegen.

"Felix hat in den letzten Monaten dauernd gesagt, er wolle nur noch die Großen boxen. Der Gegner von gestern war aber ein ganz Kleiner – völlig ohne Gegenwehr. Ich habe aus Spaß mal mitgezählt. Die Linke kam 22 Mal, die Rechte zwei Mal. Der Kampf war langweilig und hatte kein WM-Niveau. Wenn Felix die besten im Mittelgewicht boxen will, kann er vor seiner Haustür mit mir den Anfang machen. Er will ja im Dezember wieder boxen. Das passt ja, da habe ich noch nichts vor", erklärte WBC-Weltmeister Zbik gegenüber "boxing.de".

Der offenbar mit seinem Gegner überforderte Lorenzo beschwerte sich im Anschluss an den Kampf über die angebliche "Amateurwertung" und bemängelte, dass seine Körpertreffer keine Beachtung gefunden hätten. Wie "RP Online" berichtet, kündigte dessen Manager sogar an, Protest bei der World Boxing Association (WBA) einzulegen.

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